Projekte

13. Treffen des Netzwerks Digitale Inklusion

Programm

16:15 

Digital-inklusiven Unterricht gemeinsam gestalten: Multiprofessionelle Zusammenarbeit im Projekt DigInTeach (d) 
Federica Hofer, Stefanie Wyss, Daria Venzin & Nadin Ming, Pädagogische Hochschule Luzern

 

Wie kann Unterricht so gestaltet werden, dass digitale Medien und Technologien Teilhabe ermöglichen, anstatt bestehende Ungleichheiten zu verstärken? Das Forschungsprojekt DigInTeach verbindet die bislang häufig getrennt betrachteten Bereiche Inklusion und Digitalität und untersucht, wie digital-inklusiver Unterricht in multiprofessionellen Teams entwickelt werden kann. Im Rahmen eines Design-Based-Research-Ansatzes gestalten sechs Teams aus Lehrpersonen, schulischen Heilpädagog*innen und weiteren Mitgliedern des Unterrichtsteams gemeinsam digital-inklusive Unterrichtseinheiten für Deutsch oder Mathematik auf der Primarstufe. Dabei orientieren sie sich unter anderem an den Prinzipien des Universal Design for Learning (UDL). Untersucht wird, wie multiprofessionelle Unterrichtsteams digital-inklusiven Unterricht auf der Grundlage von UDL planen und umsetzen, wie sie ihre Zusammenarbeit dabei organisieren und wie Schüler*innen den entwickelten Unterricht wahrnehmen. Der Beitrag stellt das Projektdesign vor und gibt Einblicke in die Gestaltung der multiprofessionellen Zusammenarbeit sowie in die laufende Analyse der erhobenen Gesprächsdaten.

17:00 

Mehr Teilhabe durch Künstliche Intelligenz? Einsatz von KI in sonderpädagogischen Kontexten (d)
Jakob Sponholz, Universität Köln

 

Der Beitrag beleuchtet die Chancen und Grenzen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz in sonderpädagogischen Kontexten. Es werden sowohl die Einsatzmöglichkeiten für die Lehrkräfte in der Unterrichtsgestaltung, im Unterrichten, aber auch für Schüler:innen selbst diskutiert. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz in sonderpädagogischen Kontexten bringt jedoch nicht nur Chancen, sondern auch neue Herausforderungen mit sich. Insbesondere für Schüler:innen, die nur über geringe Lese- und Schreibkompetenzen verfügen, können KI-Modelle eine hilfreiche Unterstützung bei dem Gestalten von Texten darstellen. Dies wird jedoch sukzessive problematischer, je mehr sich die eingegeben Information von der ausgegebenen Information entkoppelt. «Denn je mehr das KI-System selbstständig Inhalte generiert, desto unklarer wird bei der Betrachtung des Ergebnisses, welchen eigenen Anteil die Lernenden am Ergebnis haben - und inwiefern die Lernenden auch die Autorinnen und Autoren des Ergebnisses sind.» (Sponholz & Wolf, 2025). Wie kann KI in sonderpädagogischen Settings so eingesetzt werden, dass sie die Schüler:innen im Erwerb von Kompetenzen unterstützt und gleichzeitig nicht verhindert, dass sie wichtige Kompetenzen gar nicht erst erlernen? Diesen und weiteren Fragen geht der Impulsbeitrag nach.

 17:45

Abschluss

Praktische Informationen

Datum Dienstag, 03. November 2026
Modalität online, Teams
Zeit 16h15–17h45
Kosten Die Teilnahme ist kostenlos

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