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News


07.08.2020

Empfehlungen zu präimplantativen genetischen Testverfahren (PGT)

Die genetische Untersuchung von Embryonen, die mittels In-vitro-Fertilisation gezeugt wurden, ist seit 2017 im Fortpflanzungsmedizingesetz geregelt. In der Umsetzung sind medizinische Fachpersonen und kantonale Aufsichtsbehörden mit praktischen und ethischen Fragen konfrontiert. Die Empfehlungen der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) behandeln aus ethischer Sicht wichtige Aspekte für die Beratungs- und Entscheidungssituationen für eine einheitliche Good Clinical Practice in der Schweiz. Die SAMW-Empfehlungen behandeln einerseits die PGT-Indikationsstellung für Paare mit Erbkrankheiten und andererseits das Screening der Embryonen im Rahmen von Kinderwunschbehandlungen. Weitere Punkte betreffen den Umgang mit Überschussinformationen wie das Geschlecht des Embryos oder gesundheitsrelevante Auffälligkeiten, die nicht den gesetzlich geforderten Indikationskriterien entsprechen.. ... mehr

07.08.2020

Mehr Kitaplätze für Kinder mit einer Beeinträchtigung

Der Zugang zu Kitas für Kinder mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung ist beschränkt. Integrative Angebote gibt es in der der Grundschule, doch nur vereinzelt im Vorschulbereich. KITAplus schafft durch die Weiterentwicklung von Regelstrukturen die Rahmenbedingungen, damit Kinder mit besonderen Bedürfnissen familienergänzende Betreuungsmöglichkeiten besuchen können. Das inklusive Programm fördert die Chancengerechtigkeit und Teilhabe von Kindern mit besonderen Bedürfnissen sowie die Sozialkompetenz von Kindern im Umgang mit Verschiedenheit und setzt die seit 2005 gesetzlich vorgeschriebene Gleichstellung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung um. Gestartet ist das Pilotprojekt 2012 in Luzern, der Ansatz von KITAplus wurde inzwischen von den Kantonen Basel-Landschaft, Nidwalden, Uri, St. Gallen und in der Stadt Bern übernommen und teilweise in die Regelstrukturen überführt.. ... mehr

07.08.2020

Bilingualer Schulunterricht

Gehörlose Kinder müssen in der Regelschule mit Gebärdensprache unterstützt werden, damit sie gleichberechtigten Zugang zur Bildung erhalten. Der Kanton Bern anerkennt dies und hiess eine Beschwerde gut, die verlangte, dass Unterstützung in Gebärdensprache zu den sonderpädagogischen Massnahmen gehört.. ... mehr

17.07.2020

BE: 200 Schulkinder erhalten wegen Covid-19 Lernbegleitung

Gestützt auf eine Kurzumfrage des Schulamts an den Stadtberner Schulen schätzen die Lehrpersonen nach dem Lockdown mindestens 200 Schülerinnen und Schüler als gefährdet ein. Sie gehen davon aus, dass diese Kinder und Jugendlichen in der Fernunterrichtsphase wenig gelernt haben und befürchten, dass sie den Anforderungen im kommenden Schuljahr ohne zusätzliche Unterstützung nicht gewachsen sein werden. Zum Aufholen des Schulstoffs stellt die Stadt Bern für diese Kinder nach den Sommerferien eine Lernbegleitung zur Verfügung. . ... mehr