Weiteres

News


07.10.2026

Herbstsession 2026: Nationalrat sagt Ja zu Inklusionsgesetz

Der Nationalrat will Menschen mit Behinderung Hürden im Alltag aus dem Weg räumen. Er sagte Ja zum Inklusionsgesetz – dem indirekten Gegenvorschlag zur Inklusionsinitiative. Die von Behindertenorganisationen eingereichte Initiative verlangt, die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu stärken und ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Namentlich sollen sie das Recht haben, Wohnform und Wohnort selbst zu wählen, mit der nötigen Unterstützung. Nationalrat und Bundesrat lehnen die Initiative ab. Stattdessen soll das Anliegen im Inklusionsgesetz aufgenommen werden. Mit dem neuen Gesetz soll die Behindertenrechtskonvention in der Schweiz umgesetzt werden. Die Vorlage geht nun in den Ständerat.. ... mehr

07.10.2026

EBGB: Barrierefreie Beratungsangebote – Informationen und Selbsttest

Soziale Beratungsangebote richten sich grundsätzlich an alle Menschen. Doch nicht alle können sie tatsächlich nutzen. Menschen mit Behinderungen sind oft davon ausgeschlossen oder benachteiligt. Für den Zugang zu sozialen Beratungsangeboten ist deren Barrierefreiheit sehr wichtig. Die Toolbox «Barrierefreie Beratungsangebote» wurde im Auftrag des EBGB von der Hochschule Luzern in Zusammenarbeit mit dem Verein Sensabilty und Liip gemeinsam mit dem EBGB entwickelt.. ... mehr

07.10.2026

Bundesgericht spricht Mann mit Trisomie 21 eine Ausbildung zu

Einem jungen Mann mit Trisomie 21 ist von der Invalidenversicherung eine Ausbildung zu finanzieren, auch wenn diese voraussichtlich nicht zu einer Senkung seiner IV-Rente führt. Das hat das Bundesgericht in einem Urteil vom August festgehalten.. ... mehr

07.10.2026

Moviia unterstützt junge Menschen

Die IV-Stelle Kanton Bern lanciert heute moviia, ein neues Informations-, Beratungs- und Sensibilisierungsangebot für Jugendliche zwischen 13 und 25 Jahren. Moviia unterstützt Jugendliche und ihr Umfeld, deren Ausbildung oder beruflicher Weg hauptsächlich durch psychische oder neuroentwicklungsbedingte Beeinträchtigungen erschwert oder gefährdet ist.. ... mehr

07.10.2026

Europäische Kommission – Stärkung der Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen bis 2030

Am 6. Mai 2026 hat die Europäische Kommission die Mitteilung «Stärkung der Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen bis 2030» angenommen, wie im Arbeitsprogramm der Kommission angekündigt. Zur Halbzeit der Strategie 2021–2030 für die Rechte von Menschen mit Behinderungen wurden zwar Fortschritte erzielt, doch bestehen in der gesamten EU weiterhin Hindernisse, die die uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an Gesellschaft und Wirtschaft auf gleicher Augenhöhe mit anderen einschränken. Aus diesem Grund verstärkt die EU ihre Strategie, setzt sich ehrgeizigere Ziele und legt einen stärkeren Schwerpunkt auf die Umsetzung, die konkrete Anwendung vor Ort und die tatsächlichen Auswirkungen auf das Leben der Bürger.. ... mehr

07.10.2026

SZH-Podcast zur frühen Kindheit aus Sicht der HFE

Die Folge 15 des SZH-Podcasts zum Thema «Von Anfang an – Frühe Kindheit aus der Perspektive der Heilpädagogischen Früherziehung» ist online. Andrea Wiedmer unterhält sich mit Sarah Wabnitz über frühe Kindheit und Heilpädagogische Früherziehung. Welche Stärken hat die HFE? Welche Spannungsfelder existieren? Welche Entwicklungen wären für die Zukunft wünschenswert?. ... mehr

01.10.2026

BSV: Familien mit Kindern mit Behinderung

Im Rahmen des Forschungsprogramms zur Invalidenversicherung wurde ein Forschungsprojekt lanciert, um die finanzielle Situation von Familien mit behinderten Kindern, den Grad der Kostendeckung durch die IV und die Kantone im Zusammenhang mit der Behinderung sowie Möglichkeiten zur Verbesserung der bestehenden Unterstützungsmassnahmen zu analysieren. Diese Studie stützt sich auf zahlreiche Daten, insbesondere auf die Verknüpfung von Administrativdaten sowie auf eine repräsentative Befragung der betroffenen Familien und der Kantone.Der Bericht liegt in deutscher Sprache vor mit Zusammenfassungen in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.. ... mehr

01.10.2026

Stand der Behindertengleichstellung bei Bahnhöfen und Bushaltestellen

Ende letzten Jahres konnten Menschen mit Beeinträchtigungen in der Schweiz 1168 von total 1800 Bahnhöfen und Bahnhaltestellen selbständig nutzen. Insgesamt profitieren 83 Prozent aller Reisenden von behindertengerechten Umbauten. Das geht aus dem neuen Standbericht des Bundesamts für Verkehr (BAV) hervor. Erstmals im Bericht dokumentiert ist der aktuelle Umsetzungsstand bei den 25'000 Bushaltestellen, für welche die Kantone, Städte und Gemeinden verantwortlich sind: Reisende mit eingeschränkter Mobilität können rund die Hälfte dieser Haltestellen nutzen. Für die übrigen Haltepunkte stellen die Transportunternehmen in der Regel Shuttle-Dienste zur Verfügung.. ... mehr

24.09.2026

Methodische Einordnung der LCH-Studie: Inklusionsorientierte Schule zwischen Anspruch und Realität

Nach der inhaltlichen Einordnung der vom LCH durchgeführten Umfrage (vgl. Sahli, 2026) erscheint eine zusätzliche methodische Einordnung des Vorgehens als sinnvoll, um eine angemessene Gewichtung der Aussagekraft der Ergebnisse zu gewährleisten. Dr. Romain Lanners, Direktor des Schweizer Zentrums für Heil- und Sonderpädagogik äussert sich zur fehlenden Repräsentativität und zur ungenügenden Generalisierbarkeit der Antworten.. ... mehr

18.09.2026

Buchvernissage und Lesung

Priska Hagmann-von Arx gibt an der Lesung im Rahmen von «Zürich liest» Einblick in ihr Buch «Diagnostische Reisen bei Kindern und Jugendlichen: Ein heil- und sonderpädagogischer Blick auf Wege zu psychischen Diagnosen und darüber hinaus». Im Gespräch zwischen Priska Hagmann-von Arx und Barbara Egloff, Vizedirektorin des SZH, erfahren Sie mehr über den Entstehungsprozess des Buches und darüber wie es dazu beitragen kann, Vorurteile gegenüber jungen Menschen mit psychischen Diagnosen abzubauen.Wann: Dienstag, 20. Oktober, 18 UhrWo: Bibliothek der HfH, Stockwerk Z, Raum Z08Der Anlass ist kostenlos, ein Ticketbezug jedoch erforderlich.Mit Apéro und Buchverkauf im Anschluss an die Vernissage.. ... mehr