| 14:00 |
Begrüssung (d)
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Romain Lanners, Direktor SZH |
| 14:05 |
Perspektive 1: Das Universal Design for Learning als Hilfsmittel zur Realisierung von inklusivem Unterricht (d) |
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Nebst einer Einführung in die Grundgedanken des Universal Design for Learning (UDL) wird mit diesem Vortrag aufgezeigt, wie UDL als Hilfsmittel für die Planung, Reflexion und Weiterentwicklung von Unterricht eingesetzt werden kann. Im Zentrum steht dabei der «Graphic Organizer» - ein zentrales Hilfsmittel von UDL. Anhand eines eigenen Fallbeispiels kann dieses Hilfsmittel während des Vortrags ein erstes Mal ausprobiert werden. |
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Thomas Müller (PHLU) |
| 14:50 |
kurze Pause |
| 15:00 |
Perspektive 2: Einsatz von digitalen Medien für die Umsetzung von UDL (d) |
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Lukas Fehlings (Erziehungsdepartement Basel-Stadt) |
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Universal Design for Learning (UDL) fordert uns auf, Lernziele klar zu definieren, aber die Wege dorthin flexibel zu gestalten. Doch wie lässt sich dieses Prinzip mit digitalen Medien umsetzen? Einerseits soll das Lernziel den Einsatz der Tools bestimmen und nicht umgekehrt. Andererseits zeigt erst das Wissen über digitale Möglichkeiten, welche Lernwege und damit Lernziele heute überhaupt denkbar sind. Gut eingesetzte Tools stärken Vielfalt, Zugänglichkeit und Teilhabe. Unüberlegt genutzt, werden sie zum Selbstzweck oder schaffen neue Barrieren. UDL bietet Orientierung, um Technologie lernförderlich einzusetzen. Der Vortrag zeigt anhand von praxisnahen Beispielen, wie Lehrpersonen die drei UDL-Prinzipien mit digitalen Medien umsetzen können, ohne die pädagogische Orientierung zu verlieren. |
| 15:45 |
kurze Pause |
| 15:55 |
Perspektive 3: UDL in der Fachdidaktik – Die Lehrperson als Instructional Designer im (Fremd-)Sprachenunterricht (d) |
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Während die UDL-Grundlagen und digitalen Möglichkeiten den Rahmen bilden, zeigt sich die Wirksamkeit von UDL in der konkreten (fach)didaktischen Umsetzung. Der Vortrag schlägt die Brücke von den allgemeinen UDL-Leitlinien zur spezifischen Unterrichtspraxis im (Fremd-)Sprachenunterricht. Im Zentrum steht die Lehrperson in ihrer Rolle als «Instructional Designer» (Lernumgebungsgestalter:in). Sie übernimmt eine Schnittstellenfunktion, um Barrieren in sprachlichen Lernprozessen – wie etwa beim Verstehen komplexer, authentischer Texte – proaktiv abzubauen. Anhand von Einblicken in die Entwicklung von Lernmaterialien wird aufgezeigt, wie fachspezifische Scaffolding-Strategien und UDL-Prinzipien Hand in Hand gehen. Ergänzend wird das Potenzial von KI-Unterstützung im Planungsprozess thematisiert: Es wird illustriert, wie (angehende) Lehrpersonen generative KI als Hilfsmittel nutzen können, um die Verzahnung von Fachdidaktik und inklusiven Leitlinien effizient und kreativ zu gestalten. |
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Stewart Campbell (Universität Osnabrück) |
| 16:40 |
Gemeinsame Synthese |
| 16:50 |
Ende |